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Paléo führt sein Engagement zum Schutz der Umwelt weiter
Das Paléo Festival ist sich seiner Umweltverantwortung bewusst und sucht Lösungen, um die schädlichen Auswirkungen seines Betriebs einzuschränken. Jedes Jahr setzt sich das Festival ganz klare Ziele, um sein ökologisches Anliegen ständig ein wenig weiterzutreiben und seine Überzeugung, dass eine möglichst grüne Veranstaltung eine Priorität sein muss, zu bekräftigen.
Paléo fördert den Öffentlichen Verkehr
2010 hat das Paléo Festival mit Hilfe der Firma Ecoservices SA eine breit angelegte Analyse durchgeführt in Hinblick auf das Erstellen einer Kohlenstoff-Bilanz der Veranstaltung. Die Ergebnisse liegen heute vor und zeigen, dass der Transport bezüglich Kohlenstoff-Immissionen am meisten Gewicht hat.
Das Festival fordert deshalb alle Besucherinnen und Besucher auf, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen oder Kollektiv-Fahrten zu organisieren.
Ein ÖV-Netz anbieten, dank dem möglichst viele vom Festival profitieren können, ohne mit dem Wagen hinzufahren, ist eine Priorität. Dank einem zusammen mit den SBB, NStCM und dem TCS bereitgestellten ausgebauten Angebot an Sonder-Zügen und –Bussen ermöglicht es das Paléo Festival allen, bis spät nachts nach Genf, Freiburg, Neuchâtel, Porrentruy oder auch Brig zurückzufahren. Zwischen 2005 und 2010 ist der Anteil BesucherInnen, die mit dem öffentlichen Verkehr aufs Festivalgelände kommen, von 27% auf 40% angestiegen. Ziel ist es heute, diesen Prozentsatz zu halten und die Anzahl Fahrzeuge, die ans Festival kommen, zu senken.
Paléo trennt seine Abfälle
2010 hat das Festival 241 Tonnen Abfall generiert, das heisst 803 Gramm pro Person auf dem Gelände. Dank der Arbeit der „Aspirators“ wurden 48% dieser Abfälle getrennt. Das Festival strebt danach, 2011 50% der Abfälle zu trennen. Das nahezu 300 Personen zählende Team der Aspirators reinigt das Gelände und trennt die vom Festival verursachten Abfälle. Diese grün gekleideten Freiwilligen unterhalten auch die Toiletten und sorgen dafür, dass die zahlreichen Abfalleimer auf dem Gelände nicht überlaufen. Dieses Jahr hat das Festival insbesondere die Anzahl Glas-Eimer auf dem Gelände erhöht.
Paléo konsumiert grüne Energie
Seit 2006 verpflichtet sich Paléo, 100% grüne Energie zu konsumieren. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Romande Energie und den Städtischen Diensten von Nyon konsumiert das Paléo Festival seit 2006 ausschliesslich, auch in seinen Büros, den „grünen“ Strom Vivonatur mit dem (von Pro Natura und dem WWF Schweiz unterstützten) Label Naturemade Star. Vivonatur ist 100% erneuerbar, speist einen Fonds für die Verbesserung der Lebensqualität in den Produktionsgebieten und unterstützt finanziell die Entwicklung der ökologischen Strömung.
Paléo trägt Ihren Ohren Sorge
Der Komfort der FestivalbesucherInnen setzt auch die Klangqualität des Geländes voraus. Abgesehen davon, dass es die Schweizer Gesetzgebung (Klang- und Laser-Verordnung) einhält, hat das Festival verschiedene Massnahmen zur Optimierung der Zuhörqualität für die FestivalbesucherInnen umgesetzt. Es garantiert auch Ruhe- und Entspannungszonen. In den Paléo-Boutiquen, an den verschiedenen Informationsstellen sowie am Stand Info environnement werden gratis Gehörschutzpfropfen abgegeben.
Ziele
Paléo hat sich folgende Umweltziele gesetzt:
- 40% der FestivalbesucherInnen benützen den öffentlichen Verkehr
- Die Abfallproduktion pro Festivalbesucher auf 800 Gramm senken und garantieren, dass 2011 mindestens 50% der Abfälle getrennt werden
- Bis 2011 den Energiekonsum auf 710Wh pro Festivalbesucher senken und 100% grüne Energie garantieren
- Den Wasserverbrauch bis 2011 auf 20 Liter pro Festivalbesucher senken
Hier eine nicht vollständige Liste der Massnahmen, die das Festival ergriffen hat, um seine Umwelt-Immissionen Auswirkungen maximal zu beschränken:
Paléo fördert den Öffentlichen Verkehr
- Gratis-Züge und –Busse zwischen Nyon und der Asse
- Sonderpreise für alle in allen Zügen
- Jedes Jahr dichteres Angebot an Nachtzügen während der Festivalwoche
- TCS-Busse aus und in Richtung der meisten Westschweizer Städte
- Sonderbusse an den Bahnhöfen Genf und Lausanne, welche die verschiedenen Quartiere dieser Städte bedienen
Paléo trennt seine Abfälle
- Bereitstellen von spezifischen Abfalleimern (Pet, Alu, Müll, Glas) auf dem ganzen Gelände
- Bereitstellen von Mülltonnen für die Stände, um die Trennung zu fördern
- Verbot an unsere Partner, Flyers zu verwenden und Muster zu verteilen
- Einführung eines Systems für wiederverwertbare und mit einem Pfand belegte Trinkbecher
- Auschliesslich rezykliertes Papier als Träger von gedruckter Kommunikation
Paléo spart Energie
- Verwendung von Spar-Beleuchtungssystemen
- Anbringen von Schaltern, dank denen die Bars und anderen Strukturen alle Lichter auf einem Klick löschen können
- Anbringen von Zeitschaltuhren an gewissen Strukturen, um ihren Konsum zu optimieren.
- Sensibilisierung der Lieferanten und anderen Partner dafür, dass sie sich mit Material der Klasse A ausrüsten müssen.
Paléo spart Wasser
- Verwendung eines Durchflussbegrenzers
- Einrichten von Pissoirs ohne Wasser an gewissen Orten.
- Systematisches Abstellen der Pissoirs mit Wasser bei Türschliessung
Paléo trägt Ihren Ohren Sorge
- Regelmässige Kontrolle des Klangniveaus an den Konzerten
- Abgabe von Gehörschutzpfropfen
- Ruhe- und Entspannungszonen auf dem Gelände



