Wir begrüssen Amnesty International!


Karitativer Partner des Festivals

Im Bewusstsein seiner sozialen Verantwortung verpflichtet sich das Paléo Festival, verschiedene soziale und wohltätige Organisationen zu unterstützen. So bietet es jedes Jahr auf seinem Gelände diversen Vereinen Standplätze an, damit diese die Festivalbesucher für ihre Arbeit und ihre Anliegen sensibilisieren können. Diesen Sommer ist Amnesty International der karitative Partner des Festivals.

Amnesty ist eine 1961 gegründete internationale regierungsunabhängige Organisation für die Verteidigung der Menschenrechte. Sie verdankt ihre Kraft dem Engagement von über 7 Millionen Menschen, die den Kampf gegen Ungerechtigkeit zu ihrem persönlichen Anliegen machen. Mittels vertiefter Forschung und Kampagnen kämpft Amnesty gegen die Verletzung der Menschenrechte in der Welt. Die Organisation sorgt dafür, dass die Folterknechte vor Gericht gestellt, unterdrückende Gesetze geändert und Menschen, die allein wegen ihrer Meinungsäusserung im Gefängnis sind, freigelassen werden.

Gegen sexuelle Gewalt handeln 

Dieses Jahr führt Amnesty Schweiz eine breite Kampagne gegen sexuelle Gewalt durch. Mit dem Slogan „Erst Ja, dann ahh“ wurden von der Schweizer Regisseurin des Films „Female Pleasure“ Barbara Miller vier Clips gedreht. Ziel ist es, den Jungen anhand einer positiven Nachricht zu zeigen, dass jede sexuelle Handlung der gegenseitigen Zustimmung bedarf.

Jede fünfte Frau in der Schweiz war schon Opfer von unerwünschten sexuellen Handlungen. Nur 8% von ihnen haben bei der Polizei Anzeige erstattet. Die Mehrzahl der Aggressionen bleiben damit unbestraft. Das sind die schockierenden Ergebnisse einer im Mai 2019 vom Institut gfs.bern im Auftrag von Amnesty publizierten Studie.

Amnesty Schweiz setzt sich dafür ein, dass sich jede Frau in der Schweiz sicher fühlt, und dass den Menschen, die sexuelle Gewalt erlitten haben, Gerechtigkeit widerfährt.  Jede sexuelle Handlung ohne Zustimmung muss angemessen bestraft werden: Das ist die Hauptforderung der an Bundesrätin Karin Keller-Sutter gerichteten Petition.

„Zuerst Ja, dann ahh“ – Sex braucht Zustimmung von beiden: Das muss in den Köpfen und im Gesetz verankert werden. Handeln wir zusammen gegen sexuelle Gewalt! 

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