Tamino

  • Belgien
  • Zwielichtige Pop-Rock-Melancholie

Seine Stimme ist eine Liebkosung, eine von der Art, bei denen man alles vergisst. Dieses gerade mal 22jährige belgische Wunderkind ägyptischer Herkunft hat ein Talent, das, kaum entdeckt, schon vollendet scheint. Auf der Bühne entblösst sich Tamino in einer konsternierenden Intimität. Aus einer unter die Haut gehenden Gitarre, einem undurchdringlichen Blick, einer betörenden Stimme mit ätherischem Falsett, die mit verwirrender Leichtigkeit von einer Oktave zur anderen gleitet, taucht die Sinnlichkeit in der Melancholie auf. Ein Geschenk für all jene, die Jeff Buckley oder Nick Cave gerne in einer Session an den Ufern des Nil gesehen hätten. Nicht einfach, nach diesem Eintauchen ins Zentrum eines zwielichtigen Pop-Rock wieder zu sich selbst zurückzufinden.