Umweltpolitik


Paléo führt sein Engagement zum Schutz der Umwelt weiter

Das Paléo Festival ist sich seiner Umweltverantwortung bewusst und sucht Lösungen, um die schädlichen Auswirkungen seines Betriebs einzuschränken. Jedes Jahr setzt sich das Festival ganz klare Ziele, um sein ökologisches Anliegen ständig ein wenig weiterzutreiben und seine Überzeugung, dass eine möglichst grüne Veranstaltung eine Priorität sein muss, zu bekräftigen.

Paléo fördert den Öffentlichen Verkehr

Ein ÖV-Netz anbieten, dank dem möglichst viele vom Festival profitieren können, ohne mit dem Wagen hinzufahren, ist eine Priorität. Dank einem zusammen mit den SBB, NStCM und dem TCS bereitgestellten ausgebauten Angebot an Sonder-Zügen und –Bussen ermöglicht es das Paléo Festival allen, bis spät nachts nach Genf, Freiburg, Neuchâtel, Porrentruy oder auch Brig zurückzufahren. Zwischen 2005 und 2016 ist der Anteil BesucherInnen, die mit dem öffentlichen Verkehr aufs Festivalgelände kommen, von 27% auf 45% angestiegen. Ziel ist es heute, diesen Prozentsatz zu halten und die Anzahl Fahrzeuge, die ans Festival kommen, zu senken.

Das Festival fordert deshalb alle Besucherinnen und Besucher auf, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen oder Kollektiv-Fahrten zu organisieren.

Paléo trennt seine Abfälle

2016 hat das Festival 279 Tonnen Abfall generiert, das heisst 931 Gramm pro Person auf dem Gelände. Dank der Arbeit der "Aspirators“ wurden 56% dieser Abfälle getrennt. Das Team der "Aspirators" reinigt das Gelände und trennt die vom Festival verursachten Abfälle. Diese grün gekleideten Freiwilligen unterhalten auch die Toiletten und sorgen dafür, dass die zahlreichen Abfalleimer auf dem Gelände nicht überlaufen.

Paléo konsumiert lokal

Die Studie über den ökologischen Footprint des Paléo zeigt, dass sich der Konsum von Nahrungsmitteln und Getränken stark auf die Umwelt auswirkt. Deshalb hat Paléo beschlossen, vermehrt lokale Produzenten für die Zubereitung der Mahlzeiten der 5'000 freiwilligen Mitarbeitenden zu suchen (jedes Jahr fast 50'000 Mahlzeiten serviert). Paléo empfiehlt den Ständen, mehr lokale, Bio- oder vegetarische Produkte anzubieten. Und schliesslich verpflichtet sich Paléo, an den Festival-Bars einen grossen Anteil Schweizer Weine anzubieten.

Paléo konsumiert grüne Energie

Seit 2006 verpflichtet sich Paléo, grüne Energie zu konsumieren. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Romande Energie und den Städtischen Diensten von Nyon konsumiert das Paléo Festival seit 2006, auch in seinen Büros, den „grünen“ Strom "Via d'ici".

Paléo spart Energie

Gestützt auf ein von Romande Energie und dem WWF 2007 durchgeführtes Energie- und Umwelt-Audit ergreift das Paléo weiterhin Massnahmen zur Verminderung seines Stromverbrauchs. Der Stromkonsum betrug 248 MWh im 2016, d.h. 826 Wh pro Person auf dem Gelände.

Paléo spart Wasser

Auf der Basis des erwähnten Audits führt Paléo seine Massnahmen zur Verminderung des Wasserverbrauchs weiter. Diese Massnahmen (Trockenurinale, Reduktion der Wassermenge, etc.) haben es erlaubt, den Wasserverbrauch des Festivals 2016 auf 10'035 m3 (33.4 Liter pro Person) zu senken.

Paléo trägt Ihren Ohren Sorge

Der Komfort der FestivalbesucherInnen setzt auch die Klangqualität des Geländes voraus. Abgesehen davon, dass es die Schweizer Gesetzgebung (Klang- und Laser-Verordnung) einhält, hat das Festival verschiedene Massnahmen zur Optimierung der Zuhörqualität für die FestivalbesucherInnen umgesetzt. Es garantiert auch Ruhe- und Entspannungszonen. In den Paléo-Boutiquen, an den verschiedenen Informationsstellen sowie am Stand Info environnement werden gratis Gehörschutzpfropfen abgegeben.

    Ziele

    Paléo hat sich folgende Umweltziele gesetzt:

    • 50% der FestivalbesucherInnen benützen den öffentlichen Verkehr
    • Den Treibstoffverbrauch für interne Transporte (Baustelle, Beförderung der KünstlerInnen usw.) um 30% senken
    • Die Abfallproduktion pro Festivalbesucher auf 800 Gramm senken und garantieren, dass mindestens 50% der Abfälle getrennt werden
    • 80% der Früchte, des Gemüses und des Fleischs über kurze Verteilwege anbieten
    • Den Energieverbrauch pro FestivalbesucherIn unter 800Wh halten und grüne Energie garantieren
    • Den Wasserverbrauch auf 25 Liter pro Festivalbesucher senken

    Hier eine nicht vollständige Liste der Massnahmen, die das Festival ergriffen hat, um seine Umwelt-Immissionen Auswirkungen maximal zu beschränken:

    Paléo fördert den Öffentlichen Verkehr

    • Gratis-Züge und –Busse zwischen Nyon und der Asse
    • Sonderpreise für alle in allen Zügen
    • Jedes Jahr dichteres Angebot an Nachtzügen während der Festivalwoche
    • TCS-Busse aus und in Richtung der meisten Westschweizer Städte
    • Sonderbusse an den Bahnhöfen Genf und Lausanne, welche die verschiedenen Quartiere dieser Städte bedienen

    Paléo trennt seine Abfälle

    • Bereitstellen von spezifischen Abfalleimern (Pet, Alu, Müll, Glas) auf dem ganzen Gelände
    • Bereitstellen von Mülltonnen für die Stände, um die Trennung zu fördern
    • Verbot an unsere Partner, Flyers zu verwenden und Muster zu verteilen
    • Einführung eines Systems für wiederverwertbare und mit einem Pfand belegte Trinkbecher
    • Auschliesslich rezykliertes Papier als Träger von gedruckter Kommunikation

    Paléo konsumiert lokal

    • Suche nach lokalen Produzenten
    • Ein 100% lokales Menü im Restaurant der Mitarbeitenden
    • Viele Schweizer Weine an den Festival-Bars

    Paléo spart Energie

    • Verwendung von Spar-Beleuchtungssystemen
    • Anbringen von Schaltern, dank denen die Bars und anderen Strukturen alle Lichter auf einem Klick löschen können
    • Anbringen von Zeitschaltuhren an gewissen Strukturen, um ihren Konsum zu optimieren.
    • Sensibilisierung der Lieferanten und anderen Partner dafür, dass sie sich mit Material der Klasse A ausrüsten müssen.

    Paléo spart Wasser

    • Verwendung eines Durchflussbegrenzers
    • Einrichten von Pissoirs ohne Wasser an gewissen Orten.
    • Systematisches Abstellen der Pissoirs mit Wasser bei Türschliessung

    Paléo trägt Ihren Ohren Sorge

    • Regelmässige Kontrolle des Klangniveaus an den Konzerten
    • Abgabe von Gehörschutzpfropfen
    • Ruhe- und Entspannungszonen auf dem Gelände