Wenn das Line-up auf der Leinwand landet
Vielleicht haben wir sie beim BingeWatching entdeckt, mit dem Controller in der Hand oder vor einer riesigen Leinwand mit Popcorn. Dieses Jahr haben mehrere Acts aus dem Lineup ihre Songs in Kultfilme, Serien und Videospiele geschmuggelt. Genug, um eine Prügelszene, ein HochdruckMatch oder eine lebhafte Bootsfahrt auf der Seine in einen richtig epischen Moment zu verwandeln.
Twenty One Pilots
Suicide Squad ohne Heathens wäre kaum vorstellbar. Der Song lief überall: über zwei Milliarden Streams auf Spotify, Milliarden Aufrufe auf YouTube und ein Refrain, der zum weltweiten Hymnus wurde. Das Duo hat den perfekten Sound geschaffen — einer, der das Universum des Films komplett einfängt und gleichzeitig als globaler Hit funktioniert (so ein «passt perfekt zum Film, aber ist auch einfach so viel zu gut»-Song). Am Paléo gibt’s dieselbe Energie, versprochen — ganz ohne AntiHeld sein zu müssen.
Balu Brigada
Wenn dir So Cold bekannt vorkommt, ist das kein Zufall: Der Track ist auf dem FIFA 25-Soundtrack zu hören (ja, wir sind auch noch nicht bereit, es EA FC zu nennen). Heisst: Das neuseeländische Duo hat schon Millionen Spieler*innen zum Rennen gebracht, bevor es überhaupt die Plaine de l’Asse betritt. So Cold hat einen dieser Refrains, die sich sofort festsetzen — perfekt für ein Tor in der 90. Minute oder fürs Mitsingen, Arm in Arm, im Festivaltrubel.
Eivør
Wenn nordische Götter oder Krieger auf Eroberungszug musikalische Begleitung brauchen, ruft man Eivør. Die färöische Sängerin hat die Soundtracks zum Videospiel God of War und zur Serie The Last Kingdom komponiert. Ihre Stimme und ihre Klangwelt wirken wie geschaffen für epische Schlachten und nebelverhangene Landschaften. Am Paléo braucht es weder die LeviathanAxt noch einen Wikingerhelm: Ihre Präsenz allein lässt bereits Stürme aufziehen.
Vanessa Paradis
Wir erinnern uns alle an La Seine, die zarte Ballade aus dem Animationsfilm Un Monstre à Paris. Ein Lied, das wie ein Sommerabend an den Uferpromenaden dahinschwebt — zeitlos und fein. Zwischen Kino und Musik durchquert Vanessa Paradis die Jahrzehnte mit derselben Eleganz und zeigt, dass eine Stimme auch selbst zur Figur auf der Leinwand werden kann.
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